Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet in ihrer Ausgabe vom 2. Juli 2011 über weiter steigende Mieten in München und zitiert die Sozialreferentin Brigitte Meier, die „neuartige Wohnanlagen für Senioren“ dringend fordert.
Die Sozialreferentin Brigitte Meier will mit einer bundesweiten Reform die Personalengpässe in der Pflege beseitigen. Sie fordert „ganz neue Modelle für Altenwohnanlagen“ und bringt das in Verbindung mit der verschärften Wohnungsnot. Gedacht ist bei der SPD-Politikerin an eine Mischform zwischen der eigenen Wohnung und dem klassischen Altenheim mit seinen bekannten Service-Angeboten.
Dabei favorisiert Meier eher kleinteilige Konzepte, wie sie auch beim MARO-Zentrum als wegweisend gesehen werden. Sie befürchtet ein weiteres Auseinandergehen der berühmten „Schere zwischen Arm und Reich“ und verweist auf die Tatsache, dass in München bis zum Jahr 2015 mehr als 7.000 Wohnungen aus der Sozialbindung herausfallen – mehr als man durch Neubauten auch nur annähernd ersetzen könnte.
Das verschärft zwangsweise auch die Suche nach alternativen Wohnformen im hohen Alter oder bei Krankheit wie Demenz usw.
Quelle: SZ
